Der NÖ Landeselternverband LEVNÖ würdigt ausdrücklich, dass Bundesminister Faßmann die Schulen im Herbst und Winter 2021 gegen so manchen Widerstand offen gehalten hat. Das war für die meisten Eltern ein wichtiger Schritt und deshalb bedauern wir seinen Rücktritt. Bundesminister Faßmann hat versucht, die Eltern stärker einzubinden als viele frühere Ministerinnen. Dieses Bemühen findet durch den LEVNÖ Anerkennung.

Von seinem Nachfolger als Bundesminister wünschen wir uns, dass wir Elternvertreter Informationen frühzeitig bekommen. Die Einbindung der Elternvertreter ist ein Mittel um Akzeptanz und Verständnis für Maßnahmen zu erhöhen.

Der NÖ Landeselternverband LEVNö wünscht Univ.-Prof. Dr. Faßmann alles Gute.



 

 

 

Alle Kinder und Jugendlichen haben das Recht auf Schule. Alle Eltern haben ebenfalls ein Recht darauf, dass ihre Kinder sicher unterrichtet und wenn nötig auch nachmittags betreut werden. Niemand darf den Job verlieren oder ins Burnout schlittern, sondern es ist gut, das schulische Angebot zu nützen. Gesunde Kinder und Jugendliche in Quarantäne oder in Absonderung müssen weiter angemessen telefonisch oder online betreut werden. In weiterer Folge erinnern wir auch daran, dass die Benotung gerecht und dem Stand des Unterrichts entsprechend erfolgen muss.

 

Zu den Masken im Unterricht: Für Arbeitnehmer*innen gilt: nach 75 Minuten muss es 30 Minuten Pause ohne Maske geben. Umgelegt auf Schulen: Innerhalb von zwei Schulstunden (105 Minuten) muss es eine halbe Stunde Maskenpause geben, also 15 min pro Schulstunde. Wir erinnern daran, dass Unterricht auch im Freien stattfinden kann, wenn dies möglich ist.

 

Hier der
Erlass zum Schulbetrieb ab 22.11.2021 des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung

 

Die Novelle der C-SchVO wurde kundgemacht.
Änderung der COVID-19-Schulverordnung 2021/22 – C-SchVO 2021/22  Kundmachung: 19.11.2021
C-SchVO 2021/22 i.d.g.F.  (zu beachten: Änderungen werden etwas zeitverzögert eingearbeitet) 
* Rechtsfolgen des Fernbleibens (wie in einem Erlass des BMBWF beschrieben)- hier



 

 

 

 

Sehr geehrte Eltern,

Gemeinsam mit der Uni Linz (Johannes Kepler Universität) hat der LEVNö die Eltern zu den Belastungen im Lockdown befragt. Erste Ergebnisse finden Sie in der nächsten SCHULZEITung und bei der JKU Linz.

https://edulead.net/schuba/factsheets/schule-im-3-lockdown-repraesentative-elternumfrage-in-oesterreich/

 

 



 

Liebe Eltern!

 

Jetzt geht der Notbetrieb an den Schulen also weiter, verbunden mit einem Schreiben des BMBWF an die Schulleitungen: „Die Eltern/Erziehungsberechtigten sind dazu aufgerufen, das Betreuungsangebot aber nur dann wahrzunehmen, wenn dies wirklich notwendig ist.“

Die Interpretation ist ganz klar und wird auch im Ministerium und in der Bildungsdirektion Nö geteilt: Was „wirklich“ notwendig ist, entscheiden die Familien! Keine Schulleitung darf die Eltern dazu auffordern, ihre Kinder zu Hause zu lassen, wenn die Eltern die Betreuung brauchen. Keiner darf seinen Job verlieren und kein Kind darf zurückgelassen werden. Wenn Ihr Kind zu Hause nicht lernen kann oder schulische Betreuung braucht, dann schicken Sie es bitte in die Schule. Uns liegen mehrere Schreiben von DirektorInnen vor, die diesen
Grundsatz zu missachten versuchen, das ist aber „von oben“ nicht gedeckt. Wenn Sie und Ihr Kind davon betroffen sind, bitten wir Sie uns das unter Bekanntgabe der Schule oder der Region zu melden.

Was man vom BMBWF und von der Bildungsdirektion nicht verlangen kann, sind Vorhersagen zur Gesundheit unserer Gesellschaft. Wir fordern jedoch das Versprechen, dass alles getan wird, um den Bildungsweg unserer Kinder bestmöglich zu unterstützen.

Faire Noten auch in der Coronazeit!

  • Die Benotung muss fair bleiben – Kein Kind darf wegen Corona eine schlechtere Note bekommen und vielleicht sogar Nachteile in der weiteren Schullaufbahn haben.
  • Seit fast einem Jahr läuft der Unterricht anders als gewohnt. Die Notengebung muss an diesen Umstand angepasst werden.
  • Niemandem darf wegen Corona die weitere Schullaufbahn verbaut werden!

Bitte nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit der Schulleitung oder mit der Bildungsdirektion auf, oder wenden Sie sich an die Schulombudsstelle im BMBWF.

 

mit freundlichen Grüßen von Ihrem Landeselternverband (LEVNÖ)

Stefan Szirucsek Paul Haschka Christine Friedrich Stiglmayr



 

 

Matura Umfrage: Vorbereitung in der Coronazeit

Maturavorbereitung im Lockdown  

Die Ergebnisse der Umfrage liegen nun vor:

Nur die Hälfte der MaturantInnen fühlen sich durch Distance Learning (DL) in Mathematik gut auf  die Matura vorbereitet. In Englisch und Deutsch fühlt sich nur ein Drittel ungenügend vorbereitet. 

Hier das Ergebnis der Umfrage (PDF)

 

 Für das gesamte Team im LEVNÖ Vorstand grüßen herzlich Ihre

DI Stefan Szirucsek
LEVNÖ Vorsitzende
Bereichssprecher Pflichtschulen

 

 

Mag. Paul Haschka
LEVNÖ Stv. Vorsitzender
Bereichssprecher mittlere und höhere Schulen

Dr. Christine Friedrich-Stiglmayr
LEVNÖ Stv. Vorsitzende

 

 



 

Wieder Distance learning

 

Das BMBWF hat wieder Distance learning verordnet. Wie früher ist es möglich, die Kinder in die Schule zu schicken, wenn die Eltern es für notwendig halten.


 

 

Faire Semesternoten

Die Lehrpersonen müssen die Noten rechtzeitig bekanntgeben. Mitarbeit und Hausübungen sind jedenfalls miteinzubeziehen. Eine ausschließliche Notengebung nach Tests und Schularbeiten ist nicht zulässig. Bitte melden Sie den Bedarf nach einer Wunschprüfung zur Verbesserung der Noten rechtzeitig und schriftlich. Keinesfalls ist es zulässig, Frühwarnungen („Blaue Briefe“) „sicherheitshalber“ in Mengen zu verschicken.


 

 

Anmeldung für weiterführende Schulen

Aus heutiger Sicht bleiben die Termine für die Schulnachricht im Semester und die Anmeldetermine kurz danach so wie in den vergangenen Jahren. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kind und mit anderen Eltern und LehrerInnen über die Schulwahl.


 

 

Zur Impfpflicht und Richtigstellung auf news.ORF.at

Die Menschen in Österreich zahlen für das Gesundheitssystem und halten sich seit Monaten an Sicherheitsabstände und Maskenpflicht. Die österreichische Regierung hat die PflichtImpfungen und Tests  rasch, flächendeckend und kostengünstig anzubieten, auch für Lehrpersonen und ElternvertreterInnen mit vielen sozialen Kontakten. Alle Elternverbände sind selbstverständlich für ein umfassendes Angebot und natürlich für freiwillige Impfungen. Die Bundesvorsitzende des Dachverbands wurde falsch zitiert, als in den Medien von einer Impfpflicht für Lehrpersonen die Rede war (ihr Schreiben ist hier)

auf news.ORF.at  wurde der Artikel bereits geändert :

https://orf.at/stories/3196261/