Die Änderung des Beurteilungsschlüssels zu Lasten der Schüler bei der Zentralmatura kann nicht akzeptiert werden.

Grundsätzlich sollte man zurück zur 50% Grenze, die in Österreich über Jahrzehnte Grundlage der LBVO war und ist.  Wenn seit Jahren in Schulversuchen mit 60% Grenze getestet wurde, dann ist auch das akzeptabel. Die Änderung auf 63% kurz vor Ende der Vorbereitungszeit und ohne ausreichende nachvollziehbare Begründung kann nicht hingenommen werden, soweit Paul Haschka, Bereichssprecher für mittlere und höhere Schulen des LEVNÖ.

Um solche Willkürlichkeiten in Zukunft zu vermeiden und zurbesseren Kontrolle fordert der LEVNÖ ebenso wie alle Bundeselternverbände zumindest einen Sitz für Eltern im Aufsichtsrat und im wissenschaftlichen Beirat des BIFIE.

Der LEVNÖ Vorstand

 



 

Neueste Meldung aus der Politik

Ministerin zieht auf Druck der Schulpartner die Verordnungen zurück und ermöglicht damit eine offene Debatte über die geplanten Sparmaßnahmen im Bildungsbereich.

Die Schulpartner sind am 25.04.2014 am Abend ins Ministerium geladen!"...nähere Informationen folgen!

 

 



 

 

Vorstandswahl :

 

 

LEVNÖ Vollversammlung am 4.4.2014 in St. Pölten

Wahlergebnis:

 

Position

Person(en)

 

Vorsitzender

Ing. Franz Schaupmann

 

Stv, Sprecher AHS/BMHS

Mag. Paul Haschka (Mitglied im Kollegium des LSR)

 

Stv.

Mag. Gerhard Dafert

 

Stv., Sprecher APS

Dr. Christine Friedrich-Stiglmayr

Schriftführer

Stv.

Ing. Friedrich Bittmann

Natalie Oesterreicher

 

Kassier

Stv.

Gabriele Nigischer

Erich Quant

 

Beisitzer LEVNÖ

Dr. Barbara Borns (Mitglied im Kollegium des LSR)

Mag. Andreas Fiala (Mitglied im Kollegium des LSR)

HR Dr. Martin Gundacker

Ing. Sonja Haberhauer (Mitglied im Kollegium des LSR)

Mag. Carmen Jeitler-Cinelli

Mag. Marianne Riemer

Ing. Hannes Stiastny

Mag. Thomas Obernosterer

Ing. Theodor Saverschel (Vorsitzender des BEV)

Ing. Heinrich Schlemmer

 

Rechnungsprüfer

Stephan Lauscher

Mag. Heinrich Gruber

 

 

 



 

Anträge und Resolutionen - Vollversammlung 2014

Bei der Vollversammlung am 4.April 2014 wurden folgende Anträge und Resolutionen einstimmig beschlossen:

 

Musikvolksschulen

 An Volksschulen laufen seit rund 3 Jahrzehnten Schulversuche unter dem Titel "Musikvolksschulen". Dieser Schulversuch, derzeit etwa an 140 Schulen, hat sich als sehr wertvoll und erfolgreich erwiesen und seinen Platz in der Schule gefunden. Es ist daher auch der Wunsch vieler Eltern und Kinder, den Schulversuch über das Versuchsstadium hinaus im Regelschulwesen zu etablieren.

Die Vollversammlung ersucht das Bildungsministerium, die positiven Effekte aus diesem Schulversuch entsprechend zu würdigen und eine baldige Übernahme in das Regelschulwesen in Betracht zu ziehen.

 Begründung:

Behördlicherseits wurde die Übernahme des Schulversuchs „Musikvolksschule“ in das Regelschulwesen schon mehrmals versprochen. Wir sind es unserem "Musikland Österreich" schuldig, dass wir erfolgreiche Strukturen nachhaltig sichern.

St. Pölten im März 2014


 

 

Schulplatzgarantie für alle geeigneten SchülerInnen

Es ist notwendig, dass alle Schüler, die für eine maturaführende Schule geeignet sind und die sich innerhalb der Anmeldefrist angemeldet haben, auch einen Schulplatz in vertretbarer Entfernung bekommen.

Der LEVNÖ fordert das BMBF und den LSR für NÖ zu folgenden Maßnahmen auf:

In der Umgebung jener Standorte von AHS und BHS, in denen es zu Abweisungen kommt, sind umgehend Planungen für Schulneubauten bzw. Erweiterungen zu beginnen bzw. bestehende Planungen voranzutreiben.

Eine Änderung der Klassenschülerhöchstzahl ab der 9. Schulstufe darf nicht zu mehr Abweisungen führen.

LSR für NÖ und BMBF werden ersucht, weiterhin auch kurzfristig alles zu tun, um Abweisungen weitestgehend zu vermeiden.

Begründung:

Derzeit gibt es in vielen AHS und BHS wesentlich mehr Anmeldungen als freie Plätze. Der LEVNÖ sieht es als Verpflichtung des Bildungssystems, Schulplätze in ausreichender Anzahl (räumliche und finanzielle Ressourcen) für alle geeigneten und angemeldeten SchülerInnen zur Verfügung zu stellen.

St. Pölten im März 2014


 

Schulautonome Tage für schulbezogene Veranstaltungen am Schulstandort nutzen

 Die Vollversammlung empfiehlt den Schulforen und Schulgemeinschaftsausschüssen bei der Beschlussfassung über die schulautonomen Tage mindestens einen der schulautonomen Tage im Rahmen einer schulbezogenen Veranstaltung zu nutzen. Dies könnte ein Tag des Sports, der bildnerischen Erziehung, der Musik oder der politischen Bildung sein. Eine Zusammenarbeit mit Sportverbänden, Künstlern, Musikschulen oder den politischen Akademien und sozialen Netzwerken ist anzustreben. Die Teilnahme sollte für Schülerinnen an solchen Angeboten grundsätzlich freiwillig sein.

 Begründung:

 An Pflichtschulen kann mit solchen Angeboten die oft fehlende Betreuung der berufstätigen Eltern an schulautonomen Tagen kompensiert werden. An allen Schulen können schulautonome Tage für alternative und klassenübergreifende Lernangebote genutzt werden, für die im Regelstundenplan keine Ressourcen bereitstehen. Die NÖ Landessportverbände haben dem LEVNÖ gegenüber ihr großes Interesse an einer Mitwirkung bekundet!

St. Pölten im März 2014


 

 

LEVNÖ Mitgliedsbeiträge vereinheitlichen

 Die Vollversammlung beauftragt den LEVNÖ Vorstand, in der kommenden Arbeitsperiode eine Vereinheitlichung der Mitgliedsbeiträge zu prüfen.

Die derzeitigen Höchstsätze von 8 Euro je Klasse und 200 Euro je Schule dürfen in der nächsten Arbeitsperiode nicht überschritten werden.

 Begründung:

 Derzeit werden von LEVNÖ Mitgliedsvereinen im Bereich mittlere und höhere Schulen
5 Euro je Klasse (Höchstbeitrag 200,00 Euro) und im Bereich Pflichtschulen
8 Euro je Klasse eingehoben.

St. Pölten im März 2014