Einladung: Gespräch mit den Landesschulinspektoren für Pflichtschulen

 

Einladung an alle ElternvertreterInnen,

FunktionärInnen in Elternvereinen & alle an Bildungsfragen interessierten Personen

 

Gespräch mit den Landesschulinspektoren für Pflichtschulen

 

Termin:                    Montag, 9. März 2015, 18:00 – 19:30 Uhr

Ort:                         Landesschulrat für NÖ St. Pölten, Rennbahnstraße 29
                              Eingang D oder F, 3. Stock, Sitzungssaal

 

RegRat Rudolf Köstler, Bereichsleiter der Schulaufsicht für allgemein bildenden Pflichtschulen (Zuständigkeitsbereich Neue NÖ Mittelschulen, inkl. Hauptschulen),

Mag. Ingrid Heihs (Zuständigkeitsbereich Volkschulen) und

Maria Handl-Stelzhammer (Allgemeinde Sonderschulen)

berichten aus Ihren Arbeitsbereichen und nehmen zu Ihren Fragen, Anliegen und Wünschen Stellung. (mehr zu den genauen Zuständigkeiten: http://www.lsr-noe.gv.at/paedagogische-abteilung/schulaufsicht-und-schulinspektion.html)

Wir laden alle interessierten Personen aus unseren Mitgliedsvereinen* herzlich zur Teilnahme ein! Aufgrund der beschränkten Platzanzahl bitten wir um Ihre verbindliche Anmeldung bis Freitag, 6.3.2015: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (siehe Rückseite)

*für Personen aus Elternvereinen, die nicht Mitglied im NÖ Landesverband der Elternvereine sind, halten wir bei der Veranstaltung eine Beitrittserklärung bereit.

Nutzen Sie diese Gelegenheit zu Kennenlernen, Austausch und Vernetzung! Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Ing. Franz Schaupmann,

LEVNÖ Vorsitzender

 

 

Mag. Paul Haschka,

LEVNÖ Stv. Vorsitzender

Bereichssprecher mittlere und höhere Schulen

 

Mag. Gerhard Dafert,

LEVNÖ Stv. Vorsitzender

 

Dr. Christine Friedrich-Stiglmayr,

LEVNÖ Stv. Vorsitzende

Bereichssprecherin Pflichtschulen

 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um verbindliche Anmeldung bis Freitag, 6.3.2015  im LEVNÖ Sekretariat: Fax: 04742 280-1111, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Kostenlose Parkmöglichkeit in der Tiefgarage  P1 / NÖ Landhaus, oder in der Neuen Herrengasse        
(ab 15 h Parken erlaubt), gebührenpflichtige Garage im Tor zum Landhaus.

 

 

Keine Mindestgröße für NÖ Schulen!

 

 

Der NÖ Landesverband der Elternvereine sprach sich in seiner Vorstandssitzung vom 19.1.2015 in St. Pölten mit einer einstimmigen Resolution an die Bundesministerin gegen die Einführung einer Mindestgröße für Schulen aus.

 

Landesobmann Schaupmann meint dazu:

 

Bildungsministerin Heinisch-Hosek plädiert im ORF-Teletext vom 15.01.2015 für eine Mindestgröße von 300 SchülerInnen von Schulen nach der Volksschule. Gemeint sind hier wohl in erster Linie die Haupt- und Mittelschulen. Als Landesobmann der NÖ Elternvereine weise ich solche Überlegungen mit aller Deutlichkeit zurück! Die Pflichtschulen werden von den Gemeinden als Schulerhalter betrieben. Einer Gemeinde vorzuschreiben, ab welcher SchülerInnenanzahl eine Schule eröffnet oder geschlossen werden soll, kann nur auf den massivsten Widerstand der Eltern stoßen. Es gibt in den Bundesländern Gemeinden mit über 100 Quadratkilometer Flächenausdehnung mit nicht einmal 3000 Einwohner wie etwa Raabs an der Thaya und es gibt sie mit gleicher Flächenausdehnung mit über 50000 Einwohner wie etwa die Landeshauptstadt. Selbst dort wird diese Schülerzahl von 300 nicht an jeder Schule erreicht! Wichtig ist nicht die Größe einer Schule, sondern ob die Kinder gern dort hingehen und etwas lernen! Das kann auch in kleineren Schulen durchaus effizient und kostengünstig geschehen!

 

Bei der Eröffnung der Volksschule von Waidhofen an der Thaya wird die NÖ Bildungslandesrätin in der Bezirksausgabe der NÖN zitiert, die Schule zu besuchen sei ein „Privileg“! Nach Rückmeldung einiger Eltern an mich zu dieser Zitierung (im Artikel hervorgehoben!) stelle ich als Landesobmann der NÖ Elternvereine schon klar, daß der Schulbesuch einer Volksschule seit Kaiserin Maria Theresia eine Pflicht (Schulpflicht)der heranwachsenden StaatsbürgerInnen ist! Ein Privileg kann ich daraus nicht ableiten!

 

Ing. Franz Schaupmann

 



 

Resolutionen Jänner 2015

In der Vorstandssitzung v. 19.1.2015 in St. Pölten hat der Vorstand des LEVNÖ folgende Resolutionen beschlossen:

 

Keine Mindestgröße von 300 für die NÖ Schulen

Der NÖ Landesverband der Elternvereine sprach sich in seiner Vorstandssitzung vom 19.1.2015 in St. Pölten einstimmig gegen die Einführung einer Mindestgröße für Schulen aus. Derzeit haben in NÖ nur 14 von 260 Neuen Mittelschulen mehr als 300 Schüler und nur 13 von 646 Volksschulen. Lernen kann auch in kleineren Schulen durchaus effizient und kostengünstig geschehen.

 

Keine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Bücher

Der NÖ Landesverband der Elternvereine sprach sich in seiner Vorstandssitzung vom 19.1.2015 in St. Pölten einstimmig gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Bücher aus. Allein die Schulbuch Aktion würde um ca. 10 Mio Euro teurer. In Deutschland wurde die Mwst. für Bücher und Zeitschriften auf 7% gesenkt, in der Schweiz beträgt diese auf Bücher 3%. Auch ist von der Erhöhung der Mwst.  eher kein höheres Steueraufkommen  zu erwarten, weil durch den Internetmarkt Bücher vermehrt im Ausland gekauft würden.

 

Neue Reife- und Diplomprüfung

Der NÖ Landesverband der Elternvereine forderte  in seiner Vorstandssitzung vom 19.1.2015 in St. Pölten einstimmig: es müsse genügend Probeschularbeiten geben, gewissenhafte Evaluierung und rasche Konsequenzen für Klassen, in denen viele Nichtgenügend waren (Gegensteuerungsmaßnahmen für die betroffenen Klassen noch VOR der Reifeprüfung 2015)

 

 



 

Geplante Schließung des MilRG

Wir bitten alle Elternvereine um Unterstützung unseres Protests gegen die geplante Schließung!

 

 

Sehr geehrte Obfrau, sehr geehrter Obmann!

 

Mit Entsetzen vernehmen wir Eltern die Sparpläne von Minister Klug, dass unter anderem das BORG MilRG vor dem Aus steht. Als Obfrau des Elternvereins bin ich über derartige Pläne und über die politische Vorgehensweise, ein solches Vorhaben ohne Einbindung der Elternvertretung sprachlos und schockiert, da viele Stunden in die Erarbeitung eines zukunftsfähigen Konzeptes investiert wurden und vor allem die Eltern maßgeblich an dieser Initiative  beteiligt waren.

 

Der Elternvereinsvorstand hat in  zahlreichen ehrenamtlichen Stunden intensiv an der Neuausrichtung mitgewirkt. Wir haben immer wieder dem Schulerhalter die Anregung mitgegeben, neben dem Ressortüberkommen mit dem BMBF auch mit dem BM für Inneres zu kooperieren. Aus zahlreichen Quellen und Beobachtungen wissen wir, dass SchülerInnen aus dem MilRG bestens geeignet für den Polizei- bzw. Justizdienst sind.

Es ist einfach unverständlich, dass eine derartige Unikatsschule einer Schließung als Spargründen zum Opfer fällt. Zumal diese Bewertung nicht den Tatsachen entspricht.

 

Der derzeitige Sach- und Personalaufwand wird von 2 Ministerien finanziert. Dazu gibt es ein überaltertes aber gültiges Ressortabkommen aus dem Jahr 1965. Der Rechtsrahmen wurde bis heute nicht den aktuellen Umfeld Entwicklungen angepasst. Die Internatsgebühren wurden  zwischenzeitlich massiv angehoben, fließen allerdings nicht als Einnahme retour zum Schulerhalter,  sondern in den allgemeinen Budgettopf des Finanzministeriums. Damit hat das Verteidigungsministerium nichts von den Einnahmen und das Budget ist damit belastet. Der derzeitige Sach- und Personalaufwand ist betriebswirtschaftlich gerechnet ein Nullsummenspiel, zumal die Unterkünfte der SchülerInnen in der Daunkaserne mehrfach seitens des Militärs genützt werden. Die zahlreichen unentgeltlichen Stunden der SchülerInnen als Mitwirkung bei traditionellen Feiern und als Dienstleistung an der Allgemeinheit möchte ich auch erwähnen und als bewertet wissen.

 

Fazit: Die SchülerInnen und Schüler haben sich bewusst zur Ausbildung an einer europaweit einzigartigen Talenteschmiede und im Dienste der Zivilgesellschaft entschieden.

Eine Bildungseinrichtung auf Grund eines Sparzwanges zu schließen und dies auch noch als politische  Begründung anzugeben, ist einfach unglaublich!!! Man kann keine Bildungseinrichtung einfach auslaufen lassen, da die SchülerInnen der jetzigen 5. Klasse somit  keine Möglichkeit mehr erhalten, die Ausbildung bei negativer Leistungsbeurteilung erfolgreich abzuschließen. Auch die nicht pragmatisierten Pädagogen werden  aus Existenzgründen den Lehrkörper rechtzeitig verlassen. Damit erhalten unsere Kinder keine adäquate Ausbildung mehr und der Ausbildungserfolg ist nicht sichergestellt.

 

Wir bitten Sie daher um Ihre Unterstützung beim Erhalt dieser Traditionsschule und politische Mitgestaltung  an dem bereits vorliegenden Zukunftskonzept!  

 

mit schulpartnerschaftlichen Grüßen

 

Mag. (FH) Christiane Hager-Weißenböck

Obfrau des Elternverein MilRG an der TherMilAk

Mobil: (+43 676) 500 49 50