BIFIE braucht Kontrolle


Unstimmigkeiten bei der neuen Reifeprüfung sind eine Folge von Ignoranz gegenüber den Kunden des Schulsystems.
Eltern fordern neuerlich Sitz im BIFIE-Aufsichtsrat

Bei der neuen Reifeprüfung schieben BMUKK (immerhin Auftraggeber und Zahler) und BIFIE einander gegenseitig die Verantwortung für die Misere zu. Es gibt Unsicherheiten bei der Notengebung und pötzliche Verschärfungen ohne erkennbaren Grund. Während früher 50% der Punktezahl für eine positive Note genügten, werden jetzt verbreitet 60% Minimum angewendet.

Ärgerlich sind auch die fehlenden Evaluierungen für Mathematik, Deutsch und vor allem auch für Englisch, das ja schon lange als Schulversuch läuft. Paul Haschka, AHS- und BHS Sprecher im NÖ Landeselternverband (LEVNÖ) fordert volle Tranparenz über die bisherigen Schulversuche:
Gibt es mehr Fünfer? Steigt die Drop Out-Quote in den Schuljahren vor der Matura? Wer bestimmt eigentlich über drohende Verschärfungen bei der Benotung? Statt 50% der Punkte muss man 60% haben und das womöglich für jeden Teilbereich extra. Die Grundlagen für solche einschneidenden Änderungen mit womöglich gravierenden Folgen bleiben im Dunklen.

Viele Fehler hätten vermieden werden können, wenn rechtzeitig die Kunden des Schulsystems eingebunden worden wären. Der LEVNOE hat gerade aus diesem Grund auch einen Platz für einen Elternvertreter im BIFIE Aufsichtsrat und im wissenschaftlichen Beirat gefordert und richtet diese Forderung erneut an die neue Bundesregierung.  Eltern vertreten die Interessen der Kunden des Schusystems und der LEVNÖ ist ein Verband von Elternvereinen an über 600 Schulen.

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Paul HASCHKA
Sprecher für AHS und BMHS im nö Landeselternverband
0699 8122 7414